Härtegrade stellen eine spezielle Art von Projekt-Meilensteinen dar. Sie verdeutlichen wie nah sich geplante Effekte (z. B. geplante Einsparungen) vor der Realisierung befinden.

Welche Härtegrade gibt es?

Es gibt verschiedenste Härtegrad-Systematiken. Einer der häufigsten ist fünfstufig. 

  • Härtegrad 1: Idee für Maßnahmen bzw. geplante Einsparung definieren 

→ Wartet auf Freigabe

  • Härtegrad 2: freigegeben zur Umsetzung 

→ Abschätzung der erwarteten Einsparungen

  • Härtegrad 3: konkrete Aktivitäten zur Umsetzung der Maßnahme definiert 

→ In Umsetzung

  • Härtegrad 4: Maßnahme umgesetzt 

→ Einsparungen lassen sich nun quantifizieren

  • Härtegrad 5: Belege gebucht 

→ Einsparungen lassen sich messen

Härtegrade in Falcon hinterlegen 

Falcon hat noch keine eigene Funktionalität für Härtegrade. Doch lässt sich die Systematik auch so gut abbilden. Dazu können Sie die Effekte nutzen:  

  1. Legen Sie eine neue Zeile in den Effekten an und nenen Sie sie z.B. Härtegrad
  2. Wählen Sie in der Spalte Einheit die Option Menge 
  3. Vergeben Sie in der Spalte Suffix eine Einheit HG
  4. Wählen Sie in der Spalte Zeitraum die Option Aktuelle Periode
  5.  Wählen Sie in der Spalte Vertikal Durchschnitt

 Sie haben nun eine Zeile angelegt, in der Sie über die Zeit planen können, wann welcher Härtegrad erreich sein soll. Natürlich können Sie in den Ist-Spalten eintragen, ob der Härtegrad auch erreich wurde.

Mit  Härtegraden rechnen

Das tolle daran: Sie können nun auch mit den Härtegraden rechnen. So könnten Sie z.B. die gemessenen Effekte relativieren. 

Wenn z.B. die Einsparungseffekte prozentual an den Härtegrad hängen möchten, könnten Sie eine neune Effektzeile anlegen und in der Rechnungsspalte #Einsparung*(1/#Härtegrad) hinterlegen.


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